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Dieser Beitrag wurde am 04. Nov 2011 geschrieben und ist in der Rubrik Weihnachten Kategorisiert.

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Staniol-Lametta ist der Klassiker unter dem Weihnachtsschmuck

staniol lametta
© fuxart – Fotolia.com

Seit dem 19. Jahrhundert werden Weihnachtsbäume in unseren Breiten mit Kerzen, vielen bunten Kugeln und Lametta geschmückt. Das Lametta gilt dabei als Symbol für Eis und Schnee der Weihnachtszeit. Wenn die Kerzen brennen, spiegelt sich ihr Licht in den unzähligen feinen Metallfäden wider und erzeugt so ein unbeschreiblich feierliches Lichtspiel.

Was aber viele Menschen nicht wissen, ist, dass es heute kaum noch Lametta aus Stanniol gibt. Moderne Materialien wie Alufolie oder gar Kunststoff haben das gute alte Stanniol abgelöst. Sicher ist diese Art von Lametta günstiger und in größeren Mengen herzustellen, aber ihm fehlt der nostalgische Charme des schweren Lamettas aus Stanniol. In vielen Haushalten wurden die feinen Fäden nach den Feiertagen wieder sorgfältig vom Baum abgesammelt und für das nächste Weihnachtsfest in Kisten und Schachteln verstaut. Im Laufe der Jahre wurden die Fäden immer knittriger, aber das hat ihrem Aussehen und dem erzeugten Effekt nicht geschadet.

Stanniol ist ein Werkstoff, der aus echter Zinnfolie gefertigt wird. Die einzelnen Fäden erreichen dabei eine Länge von etwa 55 cm. Mit einer Gold- oder Silberlegierung versehen, erstrahlt es nun als Gold- oder Silberlametta am Weihnachtsbaum. Wegen seiner Silberlegierung neigt das Lametta dazu, anzulaufen. Aber das tut seinem historischen Charme sicher keinen Abbruch. Heute wird echtes Lametta aus Stanniol noch von wenigen Manufakturen hergestellt, da es immer noch Liebhaber des traditionellen Weihnachtsschmucks gibt.

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