
Fieber ist ein Zustand höherer als normaler Körpertemperatur und meist mit der Abwehr des Körpers gegen Krankheiten oder Infekte verbunden. Gerade bei den häufig auftretenden Erkältungen wehrt sich der Körper durch Erhöhung seiner Temperatur. Dabei ist Fieber ein Symptom der Krankheit, aber keine Krankheit an sich. Wenn sich der Patient “heiß” anfühlt, sollte man die Körpertemperatur messen. Dazu ist heute praktisch in jedem Haushalt ein Thermometer vorhanden.
Wenn die Ursache des Fiebers, beispielsweise Husten oder Schnupfen, bekannt ist, sollte man ihm seinen Lauf lassen. Der Körper weiß selbst oft ganz genau, wie er mit dem Problem fertig wird. Wenn man das Fieber unterdrückt, wird die Krankheit nur verlängert, aber nicht beseitigt. Normales Fieber bedeutet auch nicht unbedingt ein Arztbesuch, doch wäre Bettruhe ganz gut.
Falls das Fieber aber länger als wenige Tage anhält, stark schwankt oder gar über 40 °C ansteigt, sollte man aber sofort den Arzt aufsuchen. Er wird dann sehr schnell die Ursache feststellen können und die notwendigen Maßnahmen einleiten können.
Das früher übliche Quecksilber Thermometer ist heute in der EG verboten. Grund ist die Umweltbelastung durch Quecksilber im Falle des Zerbrechens. Es gibt zwar Ersatzflüssigkeiten, doch konnten sich diese Thermometer am Markt nicht durchsetzen, weil sie leicht mit dem Quecksilber Thermometer verwechselt werden konnten. Gängig sind heute elektronische Thermometer, auch LCD Thermometer genannt. Ein solches Thermometer kann akustisch melden, wenn die Messung stabil ist. Die Anwendung entspricht der des Quecksilber Thermometers. Daneben gibt es inzwischen auch Thermometer auf Infrarot – Basis, die sehr schnell ein Ergebnis liefern. Diese teilweise auch berührungslos messenden Geräte sind inzwischen auch so genau geworden, dass man sie vor allem beim Kinderarzt einsetzen kann. Im privaten Bereich dürften genau messende Geräte dieser Art aber noch recht teuer sein.
Messen kann man im Mund, im After, im Ohr oder unter den Achselhöhlen, wobei der rektal gemessene Wert der am genausten sein soll. Bei den Infrarot-Messungen kommt es jedoch auch auf die richtige Bedienung an.