
Am günstigsten sind natürlich die gekauften Adventskränze. Schon für wenige Euro sind sie rechtzeitig vor dem 1. Advent in den Läden und Supermärkten zu finden. Meist sind dies Billigprodukte aus dem Ausland. Für den hier hergestellten Adventskranz beim Gärtner oder Floristen muss man schon etwas mehr ausgeben. Auch aus Kunststoff gibt es ihn. So hält er dann auch mehrere Jahre aus; nur die Kerzen muss man ersetzen, wenn sie abgebrannt sind.
Aber das ist natürlich für richtige Bastler keine Alternative. Es ist viel interessanter ihn selbst zu machen. Selbst für Ungeübte ist das ohne große Probleme möglich, um so die Vorfreude auf Weihnachten in die Wohnung zu bringen. Anleitungen dazu findet man beispielsweise im Internet.
Die Grundlage für den Kranz ist ein kreisrundes Basismaterial. Früher hat der Gärtner diese Basis aus Lianen, die er aus dem nahen Wald geholt hat, gewunden und mit Bindedraht fixiert. Je nach dem Durchmesser des gewundenen Kreises wird der Adventskranz größer oder kleiner, und mit einer dickeren Basis wird auch der Kranz dicker. Man kann diese Basis auch im Handel aus Kunststoff oder Geflecht erwerben. Die kann man dann mehrere Jahre verwenden, wenn man sie nicht mit dem Kranz in den Müll gibt. Findige Bastler behelfen sich auch mit einem in Haushalt oder Werkstatt vorhandenen Schlauchstück.
Um diese Basis werden kurze Tannen- oder Fichtenzweige mit Bindedraht befestigt. Man kann auch die Zweige des immergrünen Lebensbaums verwenden, der besser als Thuja bekannt ist und oft auch im eigenen Garten zu finden ist. Wer die Zweige nicht beim Gärtner kaufen möchte, findet sie wie die Lianen im Wald. Wenn da ohnehin gerade Holz geschlagen wurde, liegen genügend Zweige auf dem Boden herum, gegen deren Mitnahme meist keine Einwände bestehen – fragen kostet ja nichts. Beim Spaziergang kann man auch allerlei Dinge zum Dekorieren sammeln: Tannen-, Fichten- oder Kiefernzapfen oder Eicheln. Im Bastelladen gibt es Pilze aus Holz oder farbige Bänder. Dann werden noch die Kerzen aufgesteckt – fertig!
Ein solcher Kranz kann jedoch schnell trocken werden und brennt dann leicht – Vorsicht also bei offener Flamme!